Das charakteristische und oft einzigartige Aroma vieler Zutaten wird in der Küche nur selten in klarer Einfachheit präsentiert. Dabei ist das natürliche Aroma an Reinheit und Strahlkraft kaum zu übertreffen. Wir wollen hier einige betörende Aromen und deren kulinarische Inszenierung vorstellen, verbunden mit der Hoffnung auf eine Rückbesinnung auf kulinarische Klarheit.

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Samstag, 16. Februar 2008

Vanille - Garnelen



Zutaten:

12 große Gambas (Garnelen)
20 g Butter
1 Bund Thymian
2 Vanilleschoten
5 g Salz (aufgelöst in 1/2 l Wasser)

Zubereitung:

1. Garnelen putzen, Darm entfernen. Der Länge nach die Garnelen aufschneiden (halbieren) und anschließend kurz in die Schale mit Salzlauge tauchen. Garnelen auf dem Backblech verteilen.

2. Vanillestangen öffnen. Mark herauskratzen und in einer Schüssel mit der Butter mischen. Das Gemisch kurz erhitzen (Mikrowelle), damit alles eine flüssige Konsistenz erhält. Anschließend noch einmal gut mischen.

3. Mit einem Pinsel die Garnelen damit bestreichen und anschließend den klein geschnittenen Thymian darüber verteilen. Im vorgeheizten Backofen bei 180° 5 Minuten backen, nicht länger, da sonst die Garnelen trocken werden.

Das Photo stammt übrigens von Biggi aus NRW - auch die Anregung zum Rezept....

Danke dafür - denn ich muß ja schon mal ein bisschen üben, wenn der Peter nun bald nach Teneriffa kommt - waren meine ersten allein selbstgemachten Gambas...!!!! Und hatte sie vor lauter Aufregung vergessen zu knipsen...

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Tomaten - Vanille- Cassate

Zutaten:
  • 1,5 kg reife Tomaten, gehäutet, halbiert und entkernt
  • 2 Knoblauchzehen, in feinste Scheiben geschnitten
  • 5 EL Olivenöl
  • 30 ml Tomatensaft
  • Mark von 2 - 3 Vanilleschoten
  • 1/2 TL Meersalz
  • Pfeffer
  • 1/2 TL brauner Zucker
  • 10 Blatt Gelantine, eingeweicht
Die Tomatenhälften mit der Öffnung nach unten auf ein Blech legen und würzen mit Salz und Pfeffer würzen. Mit je einer Knoblauchscheibe belegen und mit dem Öl beträufeln. Mit Alufolie bedecken und im Backofen bei 130 Grad 4 Stunden konfieren.

Eine Terrinenform mit Frischhaltefolie auslegen.

Den Tomatensaft mit dem Vanillemark, Salz, Pfeffer und dem Zucker 10 Minuten köcheln lassen. Die Gelantine ausdrücken und in der Flüssigkeit auflösen.

Mit den Tomatenhälften in abwechselnd in die Terrinenform schichten und im Kühlschrank 3- 4 Stunden fest werden lassen.

Mittwoch, 30. Januar 2008

Vanille - Dressing

Zutaten:
  • 3 Vanilleschoten
  • 1/4 l bestes Öl nach Geschmack (Olivenöl, aber auch Walnuss- oder Haselnussöl)
  • 2 Zitronen (Zesten und Saft)
  • 1 TL Hönig
  • 1 TL Salz
  • Pfeffer,
  • aus der Mühle versteht sich
Vanilleschoten und -mark in einem mit dem Öl vermischen und im Ofen bei ca 80 Grad ziehen lassen.
Zitronsaft und-zesten, sowie die Gewürze dazugeben und gut durchrühren.
Im Kühlschrank aufbewahren.

Samstag, 26. Januar 2008

Gambas a la vainilla



Zutaten:

12 große Gambas (Garnelen)
20 g Butter
1 Bund Thymian
2 Vanilleschoten
5 g Salz (aufgelöst in 1/2 l Wasser)

Zubereitung:

1. Garnelen putzen, Darm entfernen. Der Länge nach die Garnelen aufschneiden (halbieren) und anschließend kurz in die Schale mit Salzlauge tauchen. Garnelen auf dem Backblech verteilen.

2. Vanillestangen öffnen. Mark herauskratzen und in einer Schüssel mit der Butter mischen. Das Gemisch kurz erhitzen (Mikrowelle), damit alles eine flüssige Konsistenz erhält. Anschließend noch einmal gut mischen.

3. Mit einem Pinsel die Garnelen damit bestreichen und anschließend den klein geschnittenen Thymian darüber verteilen. Im vorgeheizten Backofen bei 180° 5 Minuten backen, nicht länger, da sonst die Garnelen trocken werden.



Das Photo stammt übrigens von Biggi aus NRW - auch die Anregung zum Rezept....

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Vanille

Seehund

aus: Essen & Trinken 12/2006

Eine feine Leckerei für kühle Abende auf der Terasse:

Für ca. 1 Liter braucht man da:
  • 1 Vanilleschote
  • 600 ml Weißwein
  • 300 ml weißer Portwein
  • 60 g Zucker
  • 1 St. Macis
  • 4 Streifen dünn abgeschälte Zitronenschale (unbehandelt)
  • 4 El Pfirsichlikör
Vanilleschote längs aufschlitzen und das Mark herauskratzen. Vanilleschote und Vanillemark mit Weißwein, Portwein, Zucker, Muskatblüte und Zitronenschale aufkochen und 30 Minuten ziehen lassen. Mit Pfirsichlikör würzen, nochmals erhitzen und heiß servieren.
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Wie das Kind zu seinem Namen kommt, das wüßte ich gerne mal

Vanillesirup mit Lavendel

Zutaten
  • 1 Vanilleschote
  • 100 g Zucker
  • 100 ml Weißwein
  • 3 Stiele Lavendel (mit Blüten)
  • 3 Zitronenscheiben (unbehandelt)
Vanilleschote längs einritzen, Mark herauskratzen. Zucker mit Wein, 100 ml Wasser, Lavendel, Zitronenscheiben, Vanilleschote und -mark aufkochen. Bei mittlerer Hitze 10-15 Minuten sirupartig einkochen und abkühlen lassen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Lavendel, Vanilleschote und Zitronenscheiben entfernen, in ein Glas abfüllen.

Ganz lecker über frischen Erdbeeren z.B.

Mango-Vanille-Creme

Sozusagen eine von vielen Möglichkeiten für die alljährlich einsetzende Mangoschwemme:



Zutaten:
  • 500 g Mangofleisch
  • 1 Vanilleschote
  • 1 Zitrone, Schale und Saft
  • 3 Zweige Zitronenmelisse
  • 1 Eigelb
  • etwas Cointreau
  • 150 ml Sahne, steifgeschlagen
Zubereitung:


1. Alle Zutaten außer der Sahne im Mixer sehr fein pürieren. Wenn es als Komponente für ein feines Dessert verwendet wird, ggf. durch ein Sieb streichen.

2. Die Sahne sehr steif schlagen und unterheben.

3. Ich habe etwas mehr Sahne und Zitronensaft genommen, weil meine Mangos so süß sind, dass man es sonst nicht aushalten kann (und ich mag eigentlich süß). Durch den Zitronensaft habe ich wenigstens ein bisschen Fruchtsäure in die Creme bekommen - habe mir aber sagen lassen, dass die Mangos in Deutschland nicht ganz so süß sind - deshalb vielleicht gar nur den Zitronen-ABRIEB verwenden.

4. Ist ein schöner Fruchtspiegel zu einem feinen Dessert - schmeckt aber auch so - dann vielleicht noch ein paar Mangoschnitze dazulegen.

Balsamico-Vanille-Sösschen

Etwas frei nach Johann L.



Zutaten:
  • 250 ml roten Portwein
  • 60 ml Aceto Balsamico, beste Qualität
  • 4 Schalotten
  • Butter
  • 100 ml Weißwein
  • 200 ml kräftige Fleischbrühe
  • 1 Becher Schlagsahne
  • 1 Vanilleschote
  • 1 Zweig Thymian
  • 1 Zweig Rosmarin
  • kalte Butterwürfel
  • 1 Knoblauchzehe
Zubereitung:

1. Den Portwein auf ein Drittel einkochen, den Essig dazugeben - beiseite stellen. Vorher mit je einem Zweiglein Rosmarin und Thymian versehen.

2. Die Schalotten und die Zehe klein würfeln und in Butter glasig dünsten. Mit dem Weißwein ablöschen und mit der Brühe und der Sahne auffüllen. Die Vanilleschote auskratzen - die leere Schote vierteilen und beides in die Sauce geben. Ebenfalls auf ein Drittel einkochen.

3. Vor dem Servieren die beiden Ansätze zusammschütten - nochmal aufkochen und mit einem Mixer die Butter untermontieren.

4. Passt herrvorgargend zum gekräuterten Ibero-Lendchen

Dazu gab's dann noch Vanille-Polenta - denn war ja ein Vanille-Menü!

Original Tipp vom Johann: Bei der Sauce kann man sagen: von nichts kommt nichts. Daher sollten Sie nur einen Aceto Balsamico nehmen, der sehr ausgewogen im Aroma ist (wichtig ist das optimale Verhältnis von Süße und Säure) ... daher empfehle ich, mehrere Essigsorten auszuprobieren, um so die für Sie optimale zu finden.

So zitiert aus: Johann Lafers Küche, Schnell gemacht.

Das Rezept ist sehr frei entwickelt.

Vanille-Soße der sehr feinen Art



Nach dem Motto: man gönnt sich ja sonst nix!

So macht es Witzigmann - der wird wissen, was er tut...

Zutaten:
  • 250 ml süße Sahne
  • 1 Vanilleschote
  • 50 g Zucker
  • 6 Eigelb

Zubereitung:
1. Die Vanilleschote aufschlitzen, das Mark herauskratzen und das Mark und die leere Schote in die Sahne geben - zusammen vorsichtig aufkochen - vom Herd nehmen und abkühlen lassen.

2. Den Zucker mit den Eigelb gut verschlagen - die Sahne nochmals aufkochen - Schote entfernen und unter ständigem Rühren in die Eiermasse einlaufen lassen. Überm Wasserbad zur Rose abziehen und durch ein Sieb passieren.

3. Ggf. mit etwas Milch oder Rum verdünnen - je nachdem, womit es gereicht wird - hier mit einer Pflaumensoße.

Vanille-Riesling-Birnen mit gratiniertem Ziegenkäse

Für die Birnen:
  • 50 - 80 g Zucker (kommt auf den Wein und natürlich auf den persönlichen Geschmack an)
  • 0,5 l trockenen Riesling
  • 1 dicke Vanilleschote
  • 100 ml Limettensaft
  • 2 Birnen
  • Speisestärke
  • 1 kleines Zweiglein Zitronenthymian
Bei dieser Variante werden, zwecks Anti-Stress-Massnahme die Birnen schon am Vorabend zubereitet. Organisationstalente in Sachen 'a-la-minute' geht's können damit natürlich auch vor dem Hauptgang beginnen - dann haben die Birnen zum Dessert die richtige Temperatur
Zucker mit dem Riesling, der Vanilleschote (Inhalt auskratzen und in den Sud geben) und dem Limettensaft erwärmen, aber nicht kochen lassen.

Die Birnen schälen, vierteln und in den Sud geben - bis kurz vor den Siedepunkt bringen 5-10 Minuten ziehen lassen, bis die Birnen die gewünschte Konsistenz haben. Herausnehmen und luftdicht verschließen. Den Riesling-Vanille-Sud mit dem Thymianzweiglein erkalten lassen - über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Am nächsten Tag etwa eine halbe Stunde vor dem Servieren nochmals erwärmen - mit der Stärke (in etwas Riesling oder auch Birnengeist(!) auflösen) binden, abkühlen lassen.

Für den Ziegenkäse:
  • 4 Ziegenkäsetaler (welchen auch immer)
  • 50-70 g gehackte Haselnüsse
  • 4 Zweiglein Zitronenthymian
  • reichlich grob geschroteten schwarzen Pfeffer
  • 4 Essl kräftiger Honig
Haselnüsse in der Pfanne ohne Fett leicht(sie kommen ja noch unter den Grill) anrösten - und auf die Ziegenkäsetaler geben. Käse auf Backpapier setzen.

Honig mit dem Pfeffer und den abgezupften Thymianblättchen erwärmen (dann sind zwar die Vitamine draußen, ich weiß, aber wer will schon Vitamine) und über den Käse geben - dann in den Backofen, und zwar solange, bis der Käse zu zuerlaufen beginnt - dauert - je nach Käse - zwischen 10 bis 20 Minuten. Er sollte seine Konsistenz nicht verlieren, nur innerlich flüssig werden.



In dieser Zeit die Birnen in Spalten schneiden und mit dem leckeren Riesling-Glibber übergießen. Den Käse dazusezten und mit den dem Thymian und vielleicht der ausgekochten Vanilleschote dekorieren - ist zwar geschmacklich völlig unerheblich, sieht aber sehr edel aus

Und über alles ein paar rote Pfefferbeeren reiben.



Diese Leckerei könnte man auch als Vorspeise reichen - vielleicht mit ein bisschen Eisbergsalat und einem Dressing, in dem der Birnensud Verwendung findet.

Knoblauch - Vanille - Süppchen

Wie folgt herzustellen:



1. 100 g Schalotten und 10 Knoblauchzehen schälen, würfeln und in Butter anschwitzen, mit einem ordentlichen Glas Wein ablöschen, wobei hier 'ordentlich' gleichermaßen auf Qualität und Quantität bezogen werden soll - etwas einköcheln lassen und mit etwa einem halben Liter konzentrierter Gemüsebrühe auffüllen, mit Salz und Pfeffer würzen. Mark und eine Hälfte der Vanilleschote hinzufügen. Etwa 15 Minuten durchköcheln.

2. Derweil zwei bis fünf weitere Knoblauchzehen in feine Scheiben schneiden (es soll ja schließlich ein feines Knoblauchsüppchen werden - und in Olivenöl goldbraun braten (Vorsicht - geht gegen Ende sehr schnell). Auf Küchenkrepp abtropfen lassen.

3. Pfanne vom Feuer nehmen und die andere Vanilleschotenhälfte in die Pfanne geben. Einen Apfel schälen, entkernen und in feine Würfel schneiden - in der vanilligen Pfanne anrösten.

4. 250 ml Sahne in die Suppe geben und mit dem Mixer fein pürieren, (klar, vorher die Schote rausnehmen) nochmal aufkochen und abschmecken - mit allem was man mag, und was passend erscheint!

5. Wer es etwas cremiger mag, so wie ich, mit einem Essl. Kartoffelmehl andicken.

6. Vor dem Servieren die Suppe mit dem Mixer kräftig aufschäumen und mit den Knoblauchchips und Apfelvierteln versehen. Ein Stückchchen der Vanilleschote macht sich gut als Deko.

Vanille-Polenta

Für 100 g Polenta koche man zunächst 500 ml Geflügelfond mit dem Mark einer Vanilleschote (Mark auskratzen, Schote mit hineingeben) sowie je einem Rosmarin- und Thymianzweiglein, einer angedrückten Knoblauchzehe, einem Lorbeerblatt und ein paar Wacholderbeeren und lasse das Ganze ziehen.



Dann abseihen und die Polenta in die kochende Brühe einrieseln lassen und (nach Packungsanweisung) quellen lassen.

Zum Schluss 50 g geriebenen Parmesan, 40 g Butter und ggf. etwas geschlagene Sahne (macht der Johann L. gerne, und der weiß schon warum) unterheben.

Passt gut zu Entenbrust - oder gab's seinerzeit auch zum Gekräuterten Ibero-Lendchen


Sonntag, 20. Januar 2008

Limoncello-Rosmarin-Creme

Limoncello-Rosmarin-Creme

Ein wirklich raffinierter Nachtisch - damit konnte ich sogar meinen Freund und Kochmeister Hans-Jörg beeindrucken - und das will schon was heißen:
  • 5 Blatt Gelatine
  • 1 Vanilleschote
  • 20 g Rosmarinnadeln
  • 200 ml Limoncello (gibt's hier auch ein Rezept von)
  • 250 ml Schlagsahne
  • 150 g Puderzucker
  • 1 Eigelb (Kl. M)
  • Saft von 1/2 Zitrone
  • 200 g Sahnejoghurt
Gelatine einweichen. Die Vanilleschote längs halbieren, das Mark auskratzen und mit den Rosmarinnadeln im Limoncello 4 Minuten offen kochen. Den Sud durch ein Sieb in einen anderen Topf gießen.

Die Sahne mit etwas Puderzucker steif schlagen und kalt stellen.

Eigelb mit 100 g Puderzucker und Zitronensaft im heißen Wasserbad aufschlagen. Dabei den etwas abgekühlten Gewürz-Sud langsam zugießen. Die Gelatine ausdrücken und in der warmen Creme auflösen. Die Creme abkühlen lassen, bis sie leicht zu gelieren beginnt. Dann erst Joghurt, dann Schlagsahne unterheben. 4 kalt ausspülen, die Creme darin verteilen und über Nacht im Kühlschrank festwerden lassen.

Auf große Dessertteller stürzen und mit einem schönen Früchte-Arrangement (rot macht sich am besten - Erdbeersosse passt wunderbar) und mit Rosmarinspitzen und evt. -blüten anrichten.




Kann der Höhepunkt eines wunderbaren Menüs sein!

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